Die Arbeit »Ein Raum für mich allein« setzt sich mit dem uns allen gegeben Schamgefühl auseinander. Die Scham ist eines der intensivsten und universellsten Gefühle, die wir als Menschen alle gleich empfinden, ohne sie steuern zu können. Die körperlichen Reaktionen auf Scham beinhalten die Abwendung vom Außen sowie eine radikale Hinwendung zu unserem Inneren. Die Kleidung in dieser Arbeit dient als Momentaufnahme, die dieses ›unbewusste zu sich selbst Kehren‹ darzustellen versucht. — Kleidung als Rückzugsort. Kleidung als ein Teil des Selbst. Kleidung als Inneres. — Julia Quitmann spielt mit konventioneller Kleidung und der Darstellung des eigenen Raums. Dabei möchte sie die Scham mit dem Medium der Kleidung visualisieren.
Julia Quitmann
Ein Raum für mich allein
Mode