Die Kollektion »Passt doch« besteht aus sechs Outfits und über 30 Einzelteilen inklusive Taschen und Accessoires. Der Titel verweist auf das Spiel mit der Passform, die zwischen eng und oversized variiert, zeitgleich aber auch auf die Problematik, unpassende Konfektionskleidung aufgrund mangelnder Alternativen zu akzeptieren. Die Kleidung soll Freude bereiten und in ihrer Verstellbarkeit zum spielerischen Entdecken von Passform animieren. Strukturerzeugende Stoffbearbeitung soll mit den Händen erkundet und auf den Körpern gespürt werden. Die Kollektion zeigt eine Möglichkeit für Mode auf, gewohnte Kleiderformen aufzugreifen, erweitert diese jedoch um die Lust an der Abweichung. Normalität und Individualität verschmelzen hier zur Einheit.
Jana Meyer
Passt doch
Mode